Sooo… lange wars still hier, ich war auf dem ersten Vorbereitungsseminar für meinen Freiwilligendienst (dazu hoffentlich in ein paar Tagen mehr), auf Abifahrt und außerdem bin ich im Moment dabei, unsere Abizeitung zusammenzuschrauben. Die Arbeit wird irgendwie nich weniger…
Deshalb heute nur ein kleines Update: Hab mal ne kleine Teaserseite für meinen Guate-Mitstreiter Patrick und mich zusammengebastelt, hier sollen demnächst unser Blog, sowie ein paar mehr Infos zu unserem Freiwilligendienst hin. Wie gesagt, demnächst, wenn ich mal Zeit hab, irgendwann…
Nachdem der Bundestagsserver heute ausnahmsweise nicht total überlastet war, habe auch ich endlich die Petition gegen Netzsperren unterzeichnet. Ich habe als 57826. meinen Namen auf die Liste gesetzt. (!)
Warum unsere Ursula von der Leyen mit ihren Netzsperren auf dem Weg ist, fundamentalen Bockmist zu bauen, erfährt man zum Beispiel bei Netzpolitik.org. Lesen!
“Man stelle sich vor, ein Zeitungskiosk würde verdächtigt, Kinderpornographie zu verkaufen. Die Bundesregierung würde ein Gesetz beschließen, großräumig Straßensperren an allen Zufahrtsstraßen zu diesem Kiosk aufzustellen. Versierte Nutzer, nämlich Fußgänger, könnten den Kiosk zwar weiterhin erreichen, aber die Bundesregierung behauptet, die Straßensperren würden den Zugang erschweren. Und die Behinderung des normalen Straßenverkehrs sei nicht so schlimm, schließlich würden dadurch Kinder gerettet. Hier ist jedem klar: Die Maßnahme ist unverhältnismäßig und besser wäre es, den Kiosk zu schließen und den Ladenbesitzer zur Rechenschaft zu ziehen. Ähnlich verhält es sich mit den geplanten Internet-Sperren. Da die Verbreitung über Server in den USA und Westeuropa einschließlich Deutschland geschieht, wäre es ein Leichtes, diese abzuschalten, anstatt eine unwirksame Sperre zu erzwingen. Wir fordern daher die Bundesregierung auf, die Bedenken der Experten endlich ernst zu nehmen und effektiv gegen Kindesmissbrauch vorzugehen anstatt internetfeindliche Symbolpolitik zu betreiben.”
Beim Musiklabel Warp kann man jetzt Videos einbinden. Deshalb gibts hier jetzt erstmal das irre Battles/United Visual Artists Kollaborationsvideo “Tonto”.
Noch etwas: Auf der Seite von Maximo Park, auch bei Warp, kann man schon jetzt den Song “Wraithlike” vom am 11. Mai erscheinenden neuen Album “Quicken The Heart” runterladen – für umme, man muss sich allerdings registrieren.
Meeensch… muss doch nicht sein. StudiVZ, selbsterklärter Vorreiter in Sachen Onlinewahlkampf, hat das Profil der Piratenpartei kommentarlos gelöscht.
Regelkonform wohlgemerkt. Denn StudiVZ hatte den Onlinewahlkampf auf die im Bundestag vertretenen Parteien beschränkt, wahrscheinlich um den braunen Flachzangen von NPD und Konsorten einen Riegel vorzuschieben. Man mag von den –gelinde gesagt unausgegorenen– Vorschlägen zur Wirtschaftspolitik der Piraten halten, was man will, in Sachen Datenschutz und Internet sind sie für mich im Moment die einzige so wirklich kompetente Partei. Hier was die Piraten dazu sagen.
Also liebes StudiVZ: Eure Absicht in Ehren, aber ein neutrales Informationsportal sieht anders aus. Zumal das Verbreiten von rassistischem und diskriminierendem Dünnpfiff im Studi-Verhaltenskodex ohnehin schon gebannt ist.
Auch gut: Die Grünen machen auf ihrer Studi-Seite erst mal ordentlich Werbung für ihre offizielle Gruppe – bei Facebook.