ausgestorben
Geschichts-Präsentationsprüfungen sind also doch für was gut. Da findet man nämlich sowas hier. Leider nich aus den 50ern, hätte ich gerne eingebaut.
Geschichts-Präsentationsprüfungen sind also doch für was gut. Da findet man nämlich sowas hier. Leider nich aus den 50ern, hätte ich gerne eingebaut.
Nachdem der Bundestagsserver heute ausnahmsweise nicht total überlastet war, habe auch ich endlich die Petition gegen Netzsperren unterzeichnet. Ich habe als 57826. meinen Namen auf die Liste gesetzt. (!)
Warum unsere Ursula von der Leyen mit ihren Netzsperren auf dem Weg ist, fundamentalen Bockmist zu bauen, erfährt man zum Beispiel bei Netzpolitik.org. Lesen!
“Man stelle sich vor, ein Zeitungskiosk würde verdächtigt, Kinderpornographie zu verkaufen. Die Bundesregierung würde ein Gesetz beschließen, großräumig Straßensperren an allen Zufahrtsstraßen zu diesem Kiosk aufzustellen. Versierte Nutzer, nämlich Fußgänger, könnten den Kiosk zwar weiterhin erreichen, aber die Bundesregierung behauptet, die Straßensperren würden den Zugang erschweren. Und die Behinderung des normalen Straßenverkehrs sei nicht so schlimm, schließlich würden dadurch Kinder gerettet. Hier ist jedem klar: Die Maßnahme ist unverhältnismäßig und besser wäre es, den Kiosk zu schließen und den Ladenbesitzer zur Rechenschaft zu ziehen. Ähnlich verhält es sich mit den geplanten Internet-Sperren. Da die Verbreitung über Server in den USA und Westeuropa einschließlich Deutschland geschieht, wäre es ein Leichtes, diese abzuschalten, anstatt eine unwirksame Sperre zu erzwingen. Wir fordern daher die Bundesregierung auf, die Bedenken der Experten endlich ernst zu nehmen und effektiv gegen Kindesmissbrauch vorzugehen anstatt internetfeindliche Symbolpolitik zu betreiben.”
Meeensch… muss doch nicht sein. StudiVZ, selbsterklärter Vorreiter in Sachen Onlinewahlkampf, hat das Profil der Piratenpartei kommentarlos gelöscht.
Regelkonform wohlgemerkt. Denn StudiVZ hatte den Onlinewahlkampf auf die im Bundestag vertretenen Parteien beschränkt, wahrscheinlich um den braunen Flachzangen von NPD und Konsorten einen Riegel vorzuschieben. Man mag von den –gelinde gesagt unausgegorenen– Vorschlägen zur Wirtschaftspolitik der Piraten halten, was man will, in Sachen Datenschutz und Internet sind sie für mich im Moment die einzige so wirklich kompetente Partei.
Hier was die Piraten dazu sagen.
Also liebes StudiVZ: Eure Absicht in Ehren, aber ein neutrales Informationsportal sieht anders aus. Zumal das Verbreiten von rassistischem und diskriminierendem Dünnpfiff im Studi-Verhaltenskodex ohnehin schon gebannt ist.
Auch gut: Die Grünen machen auf ihrer Studi-Seite erst mal ordentlich Werbung für ihre offizielle Gruppe – bei Facebook.